glutenfrei.Basel.slowBacken

Hier kannst du von Natur aus glutenfreie Backwaren bestellen.
Wir verwenden nur Basic-Zutaten und lassen den Teig genügend lang ruhen um dir ein Top-Produkt liefern zu können.

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Natursauerteig


Unser Brot wird aus von uns kultiviertem Sauerteig hergestellt - einem Teig, der aus Mehl und Wasser bei Zimmertemperatur in ca. 2-3 Tagen entsteht und in dem die im Mehl vorkommenden Milchsäurebakterien die Säuerung und Gärung spontan starten.

Traditionelle Rezeptur


Es ist eine alte Rezeptur, welche bereits unsere Urgrossmütter kannten: die Produktion eines Brotes dauert ca. 24 Stunden und besteht aus mehreren Schritten: der Vorbereitung eines Vorteigs namens Poolish (das Mehl und Wasser wird zusammengemischt und bleibt einige Zeit stehen), der Zubereitung eines Brühstücks aus eingeweichten Körner und der finalen Mischung allen Zutaten mit dem Sauerteig bei der Einhaltung der Fermentierungsdauer von ca. 12 Stunden. Dank diesem langsamen Verfahren kann unser Brot viele Geruchs- und Geschmacksstoffe entfalten und ist bis zu 4 Tage haltbar, da der Sauerteig eine antimikrobielle Wirkung hat und verschiedene Antinährstoffe (z.B. Phytin), welche natürlich in Körnern vorkommen, stark reduziert.

Glutenfrei


Dieses Brot bietet eine Alternative für diejenige, die Weizenbrote wegen Glutenempfindlichkeit nicht vertragen. Wir benutzen ausschliesslich qualitativ hochwertige glutenfreie Zutaten ohne Hefe, Zusatz- oder Konservierungsstoffe und lassen unsere Produkte regelmässig mittels ELISA Verfahren auf ihre glutenfreien Eigenschaften testen.

Meine Vision



Frischgebackene geschmacksvolle Backwaren ohne Gluten und chemische Zusätze produzieren.
Nach dem Motto: ich backe das, was ich auch selber esse.



Wer bin ich

Ich bin eine gelernte Mathematikerin, geboren in der Slowakei, die in der IT-Branche arbeitet. Wie kam ich eigentlich zum glutenfreien Brotbacken?

Vor mehr als zwei Jahren hatte unsere damals zwölfjährige Tochter plötzlich gesundheitliche Probleme bekommen und ihr Zustand hat sich innerhalb von 1-2 Monaten so verschlechtert, dass sie wegen Bauch- und Kopfschmerzen kaum aus dem Bett aufstehen konnte. Mit einer Schmerztablette konnte sie am Vormittag in die Schule gehen, am Mittag hatte sie keine Kraft mehr in die Schule wieder zu gehen. Die Lage war für mich extrem schwierig, da ich nicht einschätzen konnte, wie stark ihre Schmerzen tatsächlich sind. Jeden Morgen das selbe Dilemma: soll ich zu meiner Tochter strenger sein, oder soll ich ihr mehr Vertrauen schenken? Jede Woche die gleichen Unannehmlichkeiten: Die Schule benachrichtigen, dass meine Tochter heute wieder nicht kommt, abmelden vom Mittagstisch, sich täglich Gedanken machen, ob doch noch eventuell ein anderer Grund im Spiel ist (Mobbing in der Schule z.B.), im Internet nach potentiellen Ursachen für ihre Probleme suchen, die Schmerzintensität protokollieren, ärtzliche Termine organisieren... ich war tag täglich gefordert.

Die ärztlichen Untersuchungen, die innerhalb der nächsten Wochen durchgeführt wurden, haben nichts gefunden: es war keine Zöliakie, kein Hirntumor, keine Entzündungen, Verengungen, nichts. Alle Befunde waren negativ, oder die vorgeschlagenen Therapien haben nicht geholfen - Bluttest, Röntgen und MRI des Kopfes, intravenöse Eisenbehandlungen, neurologische Untersuchungen. Der zuletzt vorgeschlagene extrem invasive Eingriff haben wir abgelehnt. Sollten wir den Ärzten erlauben in ihr Kopf "ein Loch zu bohren" um den Hirndruck zu messen, weil keine schulmedizinische Ursache diagnostiziert wurde? Die Schulmedizin kann aber nicht zugeben, dass sie die Ursache des Problems nicht finden kann. Eine Diagnose muss her und die lautet - psychosomatischer Schmerz. Weitere Schritte sollen wir mit einem Kinder-Psychiater besprechen. Aber ich kenne mein Kind und weiss, dass seine Schmerzen echt sind.

Nach mehreren Monaten absoluter Hilflosigkeit habe ich auf Rat eines Bekannten, dessen Schwester als Kind ähnliche Probleme hatte, versucht mich auf die Ernährung zu konzentrieren. Sein Rat war einfach: reduziere die Speisen auf Reis und Kartoffeln, welche sehr wenig Allergien hervorrufen und behalte diese Kost eine Woche lang. Hat sich der Zustand verbessert, füge weitere Lebensmittel ein, protokolliere sie (ich habe mich für Excel entschieden), bis die Schmerzen wieder kommen. Dann hast du die Ursache gefunden.

Es waren gerade Osterferien und ich erinnere mich ganz genau an das befreiende Gefühl, als mir meine Tochter, nach nur ein paar Tagen der Reis/Kartoffel Diät, bei einem Ausflug gesagt hat, dass ihre Schmerzen eigentlich minimal sind. Danach habe ich ihr Menü um Gemüse, Fleisch, Früchte erweitert - sie hatte keine Schmerzen mehr. Bei einem verlängerten Wochenende während Auffahrt-Ferien habe ich ihre Speise um die Pizza erweitert: in einer Pizzeria in Italien hat sie eine ganz normale grosse Pizza bekommen. Einen Tag später war sie nicht mehr zu erkennen - sie war verstimmt, hatte keine Lust mehr aus dem Hotelzimmer rauszukommen, sie war müde und die Kopfschmerzen waren wieder da... Ich konnte es nicht glauben aber die Ursache ihrer Schmerzen schien mir geklärt zu sein. Die Ursache liegt in ihrer Ernährung: meine Tochter ist extrem empfindlich auf Gluten.

Ihr Zustand hat sich sehr schnell verbessert und sie ging problemlos drei Wochen zur Schule. Dann jedoch kamen die Probleme wieder zurück - Kopfweh ohne Ende. Da zu Hause nur glutenfreies Essen zur Verfügung stand, musste es noch was anderes geben, worauf ihr Körper mit Schmerz reagiert. Aber was? Milch? Glukose? Fruktose? Ich habe mehrmals das Ernährungsexcel detailliert studiert - konnte jedoch keinen Zusammenhang finden. Und war wieder ratlos.

Bis ich zufälligerweise in ihrer Schultasche leere Packungen von ganz üblichen Brötchen - gefüllt mit Salami und Käse - entdeckt habe. Aha. Also da es ihr so gut ging, hat sie angenommen, dass sie wieder gesund ist, wie wenn sie sich von einer Erkältung erholt, und hat sich, da sie ja gesund ist, für ihr eigenes Geld ein paar normale Brötchen gekauft. Diese Seite des Problems habe ich unterschätzt und wusste nicht, ob ich weinen, oder jubeln soll. Letztendlich war ich froh, dass eine glutenfreie Diät, wenn diese konsequent eingehalten wird, ihre Probleme lindern wird.

Mit der gewonnenen Erfahrung habe ich die Neurologin aufgesucht, da ich sie informieren wollte, dass die Ursache, festgehalten im Excel, gefunden wurde und dass weitere neurologischen oder psychiatrischen Untersuchungen irrelevant sind. Irgendwie hat jedoch "meine" Diagnose und das Wohlbefinden des Kindes auf die Ärztin nicht glaubwürdig gewirkt. "Es gibt keinen Zusammenhang zwischen der Ernährung und den Kopfschmerzen", hat sie mehrmals wiederholt und mir nochmals die Messung des Gehirndrucks angeboten.

Ich konnte es nicht wirklich fassen und bin dann leicht irritiert aus der Praxis gegangen. "Eigentlich ist es egal, was die Ärzte denken. Mein Kind kann jetzt normales Leben ohne chronische Schmerzen führen und das ist das wichtigste", schloss ich das schulmedizinische Kapitel geistig ab und fand so meinen lang ersehnten festen Punkt des Universums!

Ich koche zu Hause ausschliesslich glutenfrei und freue mich riesig, dass meine mittlerweile Gymnasiastin sehr gerne in die Schule geht, interessiert sich für die Physik und Mathematik und hoffentlich endlich jetzt nach diesen zwei anspruchsvollen Jahren erkannt hat, dass sie auch ohne Gluten sehr gut leben kann - und schmerzfrei.

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Basler glutengreies Brot - BGB

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glutenfrei/hefefrei/laktosefrei/vegan
Gewicht: mind. 1100g
Zutaten: Reismehl, Buchweizenmehl, Tapioka, Teffmehl, Hirsemehl*, Leinsamen*, Buchweizen, Quinoa, Amaranth*, Flohsamenschalen, Meersalz, Kümmel, Wasser, Sauerteig (Reismehl, Wasser)
*Bio-Qualität

Maroni-Muffins

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glutenfrei
Zutaten: Eier, Zucker, Maronipüree, Schokolade 70%, Butter, Weinstein-Backpulver (glutenfrei, phosphatfrei)

Liefertermine

Die Lieferung erfolgt einmal wöchentlich - am Freitag und ist in Basel-Stadt kostenlos. Die Bestellung muss spätestens bis Mittwoch 20Uhr bei mir eingetroffen sein und wird per Email bestätigt.

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Bei Fragen kannst du mich unter der Email-Adresse glutenfreies(AT)yoy.ch kontaktieren.